Aktuelle Meldungen aus der Rechnungslegung
- Gewinnermittlung 2009: Kinderbetreuungskosten vom Gewinn abziehen
Serie, Teil 11: Unternehmern, denen Aufwendungen für die Betreuung ihrer Kinder anfallen, können zwei Drittel dieser Ausgaben, höchstens jedoch 4.000 Euro je Kind und Jahr, ?wie? Betriebsausgaben vom Gewinn abziehen. - Gewinnermittlung 2009: ?Alte? Größenmerkmale für Sonderabschreibung
Serie, Teil 10. Hat ein Selbstständiger im Jahr 2009 in sein bewegliches Anlagevermögen investiert, wie in Maschinen, Pkw, Einrichtung, steht ihm unter bestimmten Voraussetzungen neben der regulären Abschreibung eine 20%-ige Sonderabschreibung zu. - Richtig kontieren: betrieblich und privat veranlasste Reisekosten
Aufwendungen für Dienstreisen, die betrieblich veranlasst sind, können zu 100 % als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abgezogen werden. Ist ein Teil der Reise betrieblich und ein anderer privat veranlasst, dürfen die Reisekosten aufgeteilt werden. - Gewinnermittlung 2009: GWG und Sammelposten durch Investitionsabzugsbetrag
Serie, Teil 9: Wurde in den Vorjahren ein Investitionsabzugsbetrag für geplante Investitionen berücksichtigt und erfolgte die Investition im Jahr 2009, können trotz hoher Anschaffungskosten geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) entstehen. - Beitragspflicht bei privater Nutzung von Firmenwagen
Das Bundessozialgericht (BSG) hat aktuell die arbeits- und sozialrechtliche Frage geklärt, nach welchen Einnahmen Sozialversicherungsbeiträge nach Entgeltumwandlung zu bemessen sind. Konkret haben Mitarbeiter für einen privat genutzen Dienstwagen auf Nettoentgelt verzichtet. - EU-Vorgaben: Bundestag verabschiedet Gesetz
Der Bundestag hat am 5.3. das "Gesetz zur Umsetzung steuerlicher EU-Vorgaben sowie zur Änderung steuerlicher Vorschriften" in 2. und 3. Lesung verabschiedet. - Finanzverwaltung nimmt Stellung zu ermäßigtem Umsatzsteuersatz für Beherbergungsleistungen
Seit 1.1.2010 gilt für bestimmte Beherbergungsleistungen die ermäßigte Umsatzsteuer von 7%. Ein neues Schreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF) beleuchtet wichtige umsatz- und lohnsteuerliche Aspekte ? eine wichtige Hilfe für das Rechnungswesen. - Bilanzpolitik nach BilMoG
Durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurde die sog. umgekehrte Maßgeblichkeit abgeschafft. Somit sind bilanzpolitische Maßnahmen im Handels- und Steuerrecht jetzt weitgehend unabhängig voneinander durchführbar. - Gewinnermittlung 2009: Steuerliche Behandlung von erhaltenen Doppelzahlungen
Serie, Teil 8: Nicht selten stellen Unternehmer bei den Jahresabschlussarbeiten fest, dass Kunden ihre Rechnungen versehentlich doppelt beglichen haben. In der Praxis stellt sich dann die Frage, wie solche Überzahlungen buchhalterisch und umsatzsteuerlich zu behandeln sind? - Gewerbesteuer: Mindesthebesatz von 200 % verfassungsgemäß
Der gesetzlich vorgeschriebene Mindesthebesatz für die Gewerbesteuer von 200 %, der ab dem Veranlagungszeitraum 2004 gilt, ist verfassungskonform. Dies ergeht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG). - Vorratsdatenspeicherung beschränkt: Droht ELENA damit das Aus?
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung verstärkt laut Deutschem Steuerberaterverband (DStV) die verfassungsrechtlichen Zweifel an dem Verfahren zum elektronischen Entgeltnachweis (ELENA). - Künstlersozialabgabe: Wer ist leistungspflichtig?
Lange Zeit hatten Unternehmen, die auch oder am Rande mit künstlerischen Tätigkeiten zu tun hatten, die Künstlersozialabgabe nicht im Fokus, doch seit kurzem wird hier streng geprüft. Kunst ist ein dehnbarer Begriff - hier Entscheidungen zu strittigen Einzelfällen. - Gewinnermittlung 2009: Buchung bei einbehaltener Abgeltungsteuer
Serie, Teil 7: Banken, bei denen vor allem Einzelunternehmer private und betriebliche Konten haben, behalten Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag von betrieblichen Zinsen ein, weil alle Konten auf den gleichen Namen lauten. Doch welche Folgen hat das im Betrieb? - Durch BilMoG ändert sich Bilanzierung der RAP
Mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz werden Aktivierungswahlrechte bei Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) aufgehoben. Diese Neuerungen gelten für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2009 beginnen. - Passivierung "angeschaffter" Drohverlustrückstellungen ist erlaubt
Unterliegen Verbindlichkeiten und Rückstellungen, die man im Rahmen eines Unternehmenskaufs erwirbt, einem Passivierungsverbot? Diese Frage lag dem Bundesfinanzhof (BFH) aktuell zur Entscheidung vor.